Warum auf das so genannte „emissionsfreie“ Elektrofahrzeug umsteigen, wenn der verwendete Strom nicht aus den umweltfreundlichsten Produktionsmitteln stammt? Auf der Grundlage dieses Problems hat sich Chargemap seit dem 1.Juli 2019 verpflichtet, die Aufladung mit „grünem“ Strom zu ermöglichen.

Dies ist ein wichtiger Schritt für Chargemap: Seit dem 1. Juli 2019 werden alle mit dem Chargemap Pass getätigten Ladungen mit Strom aus erneuerbaren Quellen getätigt.

Zunächst einmal hat Chargemap keine Ladestationen. Wir haben daher keine Macht über die Wahl der Lieferverträge zwischen den Besitzern von Ladestationen und Stromversorgern.

Wie also verspricht Chargemap in diesem Fall Ökostrom für die Aufladungen seiner Kunden? Das verdient eine Erklärung…

Das System der Herkunftsnachweise

Seit dem 1.Juli wird das Äquivalent jeder Aufladung mit einem Chargemap Pass in Form von „grünem“ Strom, d.h. aus erneuerbaren Energiequellen, wieder eingespeist.

Wir haben uns entschieden, auf Strom aus 50% Wind- und 50% Sonnenenergie zu setzen, weil diese Produktionsmethoden eine dezentrale und eine für alle offene Energieerzeugung fördern.

Um dieses Angebot machen zu können, setzen wir auf das Herkunftsnachweissystem („HKN“), das einzige öffentliche System, das eine strenge Rückverfolgbarkeit von „grünem“ Strom auf europäischer Ebene ermöglicht. Dies ist das System, das von fast allen Ökostromangeboten auf dem Markt genutzt wird.

Obwohl es völlig unmöglich ist, den Ursprungsort und die Art jedes Elektrons zu bestimmen, das durch ein aufladendes Auto fließt, haben die Herkunftsnachweise den Vorteil, zur Entwicklung erneuerbarer Energien auf europäischer Ebene beizutragen.

Deshalb werden alle mit dem Chargemap Pass getätigten Ladungen, auch die unserer Angebote für firmeneigene Fuhrparks, nun auf Basis von Herkunftsnachweisen mit Ökostrom versorgt. Auf diese Weise tragen wir zur Entwicklung erneuerbarer Energien bei, und Sie nehmen jedes Mal daran teil, wenn Sie mit dem Chargemap Pass aufladen!

Bei der Umsetzung dieses Angebots haben wir auf die Expertise von ÉS zurückgegriffen. Das elsässische Energieunternehmen ermöglicht es uns, jeden Monat den gesamten Energieverbrauch seiner Kunden unter Herkunftsnachweisen auf der Powernext-Plattform zurückzukaufen.

 

Herkunftsnachweissystem mit dem Chargemap Pass

Die Funktionsweise der Herkunftsnachweise

Jedes Produktionszentrum für erneuerbare Energien gibt Herkunftsnachweise heraus, welche die Menge an erneuerbarer Energie bescheinigen, die es in das Stromnetz eingespeist hat.

Jeden Monat erwirbt Chargemap – von der das HKN-Register führenden Stelle – die garantierten Herkunftsnachweise, die alle mit dem Chargemap Pass getätigten Aufladungen abdecken.

Diese offiziellen Dokumente, die nicht gefälscht werden können, ermöglichen es, jederzeit und in völliger Transparenz die Menge und Herkunft (in diesem Fall ausschließlich Sonne und Wind) der im Auftrag der Kunden von Chargemap eingespeisten Energie nachzuweisen.

Je mehr Energie die Fahrer aus garantierten Quellen verbrauchen, desto mehr Anreize gibt es für die Produzenten, Energie aus erneuerbaren Quellen zu produzieren. Wir sind stolz darauf, der erste und einzige Elektromobilitätsbetreiber zu sein, der über ein solches Service-Angebot verfügt.

Sie sind am Zug

Sie werden es verstanden haben: Wenn Sie bereits einen Chargemap Pass haben, müssen Sie nichts tun, um mit Ihrem Chargemap Pass  von diesem Ökostromangebot zu profitieren: kein zusätzliches Abonnement, keine Tariferhöhung. Alle Aufladungen, die Sie seit dem 1. Juli 2019 vornehmen, sind von diesem Angebot abgedeckt.

Mit jeder Aufladung mit dem Chargemap Pass tragen Sie nun zur Entwicklung der erneuerbaren Energien bei. Und aus einem anderen Blickwinkel betrachtet, wird jede mit dem Chargemap Pass kompatible Ladestation nun zur Ökostromladestation!

Gute Gründe, sich für den Chargemap Pass für Ihre Aufladungen zu entscheiden.

 

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Chargemap Pass - Ein Mann lädt sein Auto mit Ökostrom auf